Warum Kunstrasen ?

Unsere Viktoria erfreut sich eines guten Zulaufs. Neben den Abteilungen Tischtennis und Freizeit/Breitensport ist die Fußballabteilung die Abteilung mit den meisten Mitgliedern. Das hängt sicherlich auch unmittelbar mit der guten Arbeit aller Beteiligten - also Trainer, Betreuer, ehrenamtliche Funktionsträger und Vorstände - zusammen. Die Sportanlage wird nicht nur von unseren Mannschaften im Spielbetrieb, also von
  • 2 Seniorenmannschaften
  • 1 Alte Herren
  • 6 Jugendmannschaften
genutzt, sondern auch von einer Freizeitmannschaft und von Schülern der ortsan-sässigen Grund- bzw. Ganztagsschule, die auf der Anlage ihren Schulsport betrei-ben.

Die Sportanlage der Stadt Bergheim wurde vor ca. 40 Jahren angelegt, vor ca. 20 Jahren wurde die oberste Tennenschicht erneuert. Schon vor einigen Jahren wurde festgestellt, dass sich die verschieden Schichten bis zur Drainage verdichtet hatten, die Drainage verstopft bzw. die Leitungen abgesackt waren und drohen, auseinander zu brechen. Außerdem stehen bzw. standen auf der gesamten Platzanlage Tannen, und die an der Bahn- bzw. Windseite drohten, weg zu brechen.

Da unser Verein vor einigen Jahren vertraglich die Pflege der Anlage und des Sportplatzes und damit auch die Verantwortung im Bezug auf die Verkehrssicherheit übernommen hat, wurden diese Tannen bereits mir einem erheblichen Aufwand ehrenamtlich entfernt und der Bereich neu angelegt. Außerdem wurden die Tribünenstufen im Zuge dieser Arbeiten neu ausgerichtet.

Unsere ehrenamtlichen, von uns liebevoll "Grashalme" genannten Helfer sorgen im Übrigen seit einigen Jahren dafür, dass sich die Anlage rein optisch in einem tadellosen Zustand befindet.

Ungeachtet dessen ist der Zustand der Spielfläche allerdings mittlerweile in einem sehr schlechten Zustand und stark erneuerungsbedürftig. Bei Regen entsteht eine "Seenplatte", bei Trockenheit wirkt die Asche pulverisiert und bei Nutzung bzw. Wind wird dass gesamte Umfeld mit einem roten Hauch von Staub belegt. Dass die Sportler in einem Dunst von rotem Staub Sport treiben, ist sicherlich auch nicht gesundheitsfördernd.

Durch die nun schon seit Jahren herrschenden Gegebenheiten kommt es zu erheblichen Ausfallzeiten im Trainings- und Spielbetrieb.

Kunstrasen entzerrt den Trainings- und Spielbetrieb

Wenn aus dem Tennenplatz ein Kunstrasenplatz geworden ist, wird sich der gesamte Trainings- und Spielbetrieb ändern bzw. entzerren. Die Ausfallzeiten werden sich genau so minimieren wie die Verletzungsgefahr für die Sportler. Auch für die Besucher und schließlich für die ehrenamtlichen Kräfte wird der Aufenthalt bzw. die Arbeit auf der Sportanlage in Glesch angenehmer und schließlich wird das dazu führen, dass sich mehr Sportler, insbesondere auch junge und jüngere Sportler, nicht nur aus den Ortschaften Glesch und Paffendorf, unserem Verein anschließen werden.

Die neue Platzanlage wird in den nächsten Jahren allen Fußballsportlern, vom Jüngsten bis zum Ältesten, die Möglichkeit bieten, bei fast jeder Witterung ihrer Lieblingssportart Nr. 1 nachzugehen und somit eine sinnvolle Beschäftigung zu haben und sich gesund zu halten. Da auch die Laufbahn und Sprunggrube erneuert werden, können sich auch die Kinder und Lehrkräfte der Grund- bzw. Ganztagsschule besser entfalten.

Rat der Stadt Bergheim genehmigte 231.000 Euro

Am 07.02.2008 wurde ein erster Antrag zur Sanierung bzw. Erneuerung und Umgestaltung unserer Spielfläche auf dem Sportplatz in Glesch bei der Stadt Bergheim eingereicht. Dieser Antrag hatte einen Prozess bei der Stadtverwaltung und im Rat der Stadt Bergheim zur Folge, der sich nun über zwei Jahre hingezogen hat. In dieser Zeit musste vom Verein viel Überzeugungsarbeit geleistet werden, nur Wenige aus Verwaltung und Politik waren zunächst von der Erforderlichkeit und Richtigkeit einer Investition für die Sportanlage in Glesch überzeugt.

Schließlich ist es uns doch gemeinsam mit einigen wenigen ersten "Getreuen" aus Verwaltung und Politik gelungen, mehr und mehr Entscheidungsträger davon zu überzeugen, dass es notwendig und richtig ist, sich für eine Investition in "unserer Sache" zu entscheiden. Und dabei waren sicherlich das Engagement unserer ehrenamtlichen Helfer sowie die glaubhafte Zusage des Vereins, sich mit 154.000 Euro Eigenleistung einzubrin-gen, entscheidend. Am 12.07.2010 genehmigte der Rat der Stadt Bergheim für die Maßnahme "Sport-platz Glesch" fast einstimmig 231.000 Euro, angesichts der doch eher prekären kommunalen Kassenlage keine leichte, aus unserer Sicht deshalb auch als sensationell eingestufte Entscheidung. Dafür noch einmal einen besonderen Dank. Allerdings muss und kann unser Verein jetzt auch, wie es so schön heißt, Farbe bekennen, denn angesichts fehlender prominenter, solventer und spendenbereiter Sportler sind wir auf die Hilfe und Unterstützung unserer Mitglieder, Gönner, be-freundeter Firmen und Freunde angewiesen.

Diese anstehende Maßnahme ist neben dem Bau unseres Sportlerheims vor etwa 10 Jahren das größte Vorhaben unserer Vereinsgeschichte und wir hoffen, dass sich insbesondere jedes Mitglied darüber im Klaren ist, welche Bedeutung dies für den Verein BC Viktoria Glesch/Paffendorf hat.

Wir wünschen uns von unseren Mitgliedern, von den Menschen aus den Dörfern und aus der Umgebung um Glesch und Paffendorf tatkräftige Unterstützung und sind davon überzeugt, dass wir mit Eurer/Ihrer Hilfe eine der schönsten Sportanlagen in der Umgebung schaffen werden, die sowohl Kindern als auch Erwachsenen in den nächsten 20 - 30 Jahren ein "Anlaufpunkt" sein wird und bei dem die Folgekosten für den Verein und Stadt überschaubar bleiben.

Der Vorstand

Spenden unter:

BC Viktoria 1915 Glesch/Paffendorf e.V.
Kreisparkasse Köln
BLZ: 37050299
Kontonr.: 0104270273